Der APLAWIA e.V. ist Mitglied im Familienpakt Bayern

Der APLAWIA e.V. ist Mitglied im Familienpakt Bayern

Logo Familienpakt Bayern

Der Familienpakt Bayern wird zehn Jahre alt.
Pünktlich zum Jubiläum ist nun auch der APLAWIA e.V. Mitglied im Familienpakt Bayern.
Seit dem 23. August 2024 sind wir dabei und bekennen uns damit zu den dort geforderten Zielen.

Was ist der Familienpakt Bayern?

Der Familienpakt Bayern wurde von der Bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit Vertretern der bayerischen Wirtschaft (IHK Bayern, vbw und bayerischer Handwerkstag) ins Leben gerufen und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Welche Ziele verfolgt der Familienpakt?

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll optimiert werden.
Dies soll durch folgende Punkte erreicht werden:

  • Schaffung und Weiterentwicklung von familienfreundlichen Rahmenbedingungen
  • Unterstützung von Arbeitgeberinnen und -gebern bei der Umsetzung von Maßnahmen
  • Sichtbarmachung des Themas in der Öffentlichkeit
  • Beitrag zu einem Bewusstseinswandel in Politik, Arbeitswelt und Gesellschaft
  • Würdigung der familiären Verantwortung, in der erwerbstätige Eltern und pflegende Angehörige stehen

Was tut der APLAWIA e.V.?

Wir sind seit 40 Jahren ein gemeinnütziger Verein, der sich im Rahmen der arbeitsweltbezogenen Sozialarbeit um benachteiligte Menschen aus der Region Kitzingen kümmert.
Wir bieten einen praxisorientierten Ansatz, um Menschen aus unserer Region den (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Um unsere Mitarbeiter auch im familiären Umfeld unterstützen zu können, sind wir stets bemüht, uns in diesem Bereich weiter zu entwickeln.
Wir thematisieren entsprechende Problematiken in Mitarbeitergesprächen und versuchen neue Arbeitszeitmodelle, sowie flexiblere Arbeitsplätze zum Einsatz zu bringen.
Konkret heißt das:

  • Option für Home-Office (sofern dies möglich ist)
  • flexible Arbeitszeiten
  • familiäres Arbeitsumfeld gemäß unserer Firmenphilosophie
  • betriebliche Altersvorsorge und Krankenkasse (in Planung)

Wir hoffen so, der Lebenswirklichkeit unserer Mitarbeiter gerecht zu werden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken.

„Wir sind unserer Zeit voraus“ -Erster Weihnachtsmarkt im Gebrauchtwarenkaufhaus eröffnet mit karitativen Engagement

„Wir sind unserer Zeit voraus“ -Erster Weihnachtsmarkt im Gebrauchtwarenkaufhaus eröffnet mit karitativen Engagement

Gruppenfoto der Beteiligten

Kitzingen, Oktober 2024
Unter dem Motto „Wir sind unserer Zeit voraus“ öffnete der erste Weihnachtsmarkt des Jahres im Gebrauchtwarenkaufhaus „Möbel&mehr“ des APLAWIA e.V. Kitzingen und bringt nicht nur frühzeitige Weihnachtsstimmung in die Stadt, sondern auch den Geist der Nächstenliebe.
Neben festlicher Dekoration und einem besonderen Second-Hand-Angebot setzt der Weihnachtsmarkt mit karitativen Aktionen wie „Weihnachten im Einkaufswagen“ und „Kindern ein Lächeln schenken“ ein starkes Zeichen für Solidarität mit bedürftigen Menschen in der Region.

Feierliche Eröffnung durch Walter Vierrether

Feierliche Eröffnung durch Walter Vierrether

Prominente Unterstützung und ein festlicher Start

Zahlreiche Ehrengäste, darunter die beiden Bürgermeister Astrid Glos und Manfred Freitag, die Bezirksrätin Gerlinde Martin, der Stadtrat und zweiter Vereinsvorstand Walter Vierrether, sowie drei festliche Hoheiten aus Kitzingen, verliehen der Eröffnung eine besondere Note.
Mit einem festlichen Programm und inspirierenden Worten zum Auftakt betonten sie die Bedeutung dieses vorweihnachtlichen Engagements.
„Die Initiativen ‚Weihnachten im Einkaufswagen‘ und ‚Kindern ein Lächeln schenken‘ zeigen, dass dieser Weihnachtsmarkt weit mehr ist als ein Ort zum Einkaufen.
Er ist ein Ort der Solidarität und ein Aufruf, gemeinsam einen Beitrag für unsere Region zu leisten,“ so einer der Bürgermeister in seiner Eröffnungsrede.

„Weihnachten im Einkaufswagen“: Spenden für bedürftige Familien

Eine der zentralen Initiativen des Weihnachtsmarktes ist die Aktion „Weihnachten im Einkaufswagen“, die darauf abzielt, bedürftigen Familien in der Region mit Spenden in Form von Kinderspielzeug eine Freude zu bereiten.
Besucher des Marktes können neues oder gut erhaltenes Spielzeug spenden und so dafür sorgen, dass Kinder in schwierigen Situationen zur Weihnachtszeit beschenkt werden.
Im Gebrauchtwarenkaufhaus steht ein speziell dekorierter Einkaufswagen bereit, in dem Spenden gesammelt werden, und bereits jetzt füllt er sich mit zahlreichen liebevoll ausgewählten Geschenken.

„Kindern ein Lächeln schenken“: Geldspenden für regionale Hilfsprojekte

Die Aktion „Kindern ein Lächeln schenken“ bietet zudem die Möglichkeit, durch Geldspenden bedürftige Kinder in der Region zu unterstützen.
Die gesammelten Mittel kommen direkt und ohne Verwaltungskosten dem lokalen Hilfsprojekt zugute, das Kindern in schwierigen Lebenslagen hilft und ihnen neue Perspektiven bietet.
Die Organisatoren erhoffen sich durch diese Aktion nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch eine nachhaltige Sensibilisierung der Besucher für die Bedürfnisse der Schwächsten in der Gemeinschaft.

Ein Weihnachtsmarkt der besonderen Art

Neben diesen wohltätigen Aktionen finden die Besucher des Marktes eine breite Auswahl an kreativen, nachhaltigen und festlichen Waren.
Dekorative Vintage-Stücke, handgefertigte Weihnachtsartikel und besondere Second-Hand-Schätze warten darauf, entdeckt zu werden.
Im Zeichen der Nachhaltigkeit wird auf ressourcenschonende Verpackungen, sowie die Wieder- und Weiterverwertung gebrauchter Artikel gesetzt.

Besucher auf dem APLAWIA-Weihnachtsmarkt

Ein Herz für die Region: Die Vorweihnachtszeit gemeinsam gestalten

Der Weihnachtsmarkt bei APLAWIA in Kitzingen hat sich zum Ziel gesetzt, die Gemeinschaft zu stärken und die Vorweihnachtszeit im Zeichen von Solidarität und Nachhaltigkeit zu gestalten.
Die Organisatoren und Ehrengäste laden herzlich dazu ein, Teil dieses besonderen Marktes zu sein und sich an den wohltätigen Aktionen zu beteiligen.
Der Weihnachtsmarkt ist ab sofort bis Dreikönig (solange der Vorrat reicht) täglich ab 09.00 Uhr zu den regulären Geschäftszeiten geöffnet.

20% Rabattgutscheine zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung

20% Rabattgutscheine zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung

Vom 16. November bis zum 24. November 2024 findet in diesem Jahr erneut die E W A V, die Europäische Woche der Abfallvermeidung, statt.

Der Leitgedanke: „Reduce. Reuse. Recycle.“

Es geht also darum, aus den Gegenständen die man besitzt, mehr herauszuholen, und sie länger und effizienter zu nutzen. So senkt man den Bedarf nach Neuem, und dies verringert gleichzeitig die Abfallmenge, die man verursacht. Und es geht darum, wenn sich Abfälle nicht vermeiden lassen, diese wieder dem Wertstoffkreislauf zurückzugeben.

 

Banner der Aktion: Bis zum letzten Krümel: Lebensmittel sorgsam verwenden

Die EWAV 2024

2024 besonders im Fokus: Nahrung!
„Bis zum letzen Krümel: Lebensmittel sorgsam verwenden“

Pro Jahr werden laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft elf Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall entsorgt – und das alleine in Deutschland.
In der gesamten europäischen Union sind es sogar 60 Millionen Tonnen.

Die Herstellung der dafür benötigten Lebensmittel ist aufwändig, teuer, verbraucht wertvolle Naturressourcen und konventionelle Landwirtschaft geht zulasten unserer Umwelt.

Hersteller und Supermärkte tragen wesentlich zur Erzeugung dieser Abfallmenge bei, aber auch das Verhalten der Endverbraucher spielt eine große Rolle.

Oft werden frische Lebensmittel, wie Obst, Gemüse oder Brot aufgrund fehlerhafter Bedarfsplanung zu lange liegengelassen und verderben.

Dies ist allerdings auch einen Ansatzpunkt, wie wir die Müllmenge reduzieren können:

  • Besser planen, was gebraucht wird – eventuell per Einkaufs-App und Meal Plan-App.

  • Nicht hungrig einkaufen gehen, da man sonst gern zu viel einkauft.

  • Was über dem Verfallsdatum ist, erst auf Genießbarkeit prüfen, statt es direkt zu entsorgen.

 

APLAWIA gelebte Nachhaltigkeit Logo mit drei Männchen

Was der APLAWIA e.V. tut

Dem Leitgedanken „Reduce. Reuse. Recycle.“ folgt auch der APLAWIA e.V.
Als zertifiziertes Mitglied des Re-Use Deutschland e.V. erfassen wir die Daten, welche Müllmenge wir pro Jahr vermeiden konnten.
2023 waren es insgesamt 302.362 kg, also rund 302 Tonnen an Waren, die durch Aufbereitung und Wiederverkauf durch unsere Einrichtung weiterhin nachhaltig genutzt werden.
Dadurch wurden 208.756 kg an Sperrmüll, 56.422 kg an Stoffe und Gewebe und 37.184 kg an Elektroschrott vermieden.

 

 

Zu schade zum Wegwerfen? Bild mit Bett

Aktion zur EWAV: Spenden und sparen

Unterstütze den APLAWIA e.V. dabei, Müll zu vermeiden.
Wir bitten: Bringt uns, was zu schade zum Wegwerfen ist, als Spende. Egal ob es sich um Möbel oder kleinere Dinge handelt. Wir prüfen und verwerten Ihre Spenden anerkannt zum Nutzen des Gemeinwohls.
Als Dankeschön für erhaltene Spenden geben wir vom 16.11. bis zum 24.11.2024 einen 20%-Einkaufs-Rabattgutschein aus, der bis zum Jahresende den nächsten Einkauf bei uns entsprechend vergünstigt.

Freitags-Blog: APLAWIA ganz persönlich – Christian Müller (Online-Team) im Interview

Freitags-Blog: APLAWIA ganz persönlich – Christian Müller (Online-Team) im Interview

Christian Müller in der APLAWIA Lounge
In unserer Reihe APLAWIA-Freitags-Blog plaudern wir aus dem Nähkästchen und gewähren Euch exklusive Einblicke hinter die Kulissen unseres Vereins. Wir widmen uns dem Thema Nachhaltigkeit und beschäftigen uns mit Themen und Menschen unserer Region. 

Dieses Mal haben wir Christian Müller (44) im Interview.

 

Das ist Christian Müller

Christian Müller ist Teil des Online-Teams bei APLAWIA und in der Hauptsache für den eBay-Shop, Fotografie und Produkt-Recherche tätig.
Wann immer Antikes, Besonderheiten, hochwertige Technik oder Kuriositäten bei APLAWIA auftauchen, ist er die erste Anlaufstelle.
Daneben arbeitet Christian Müller sehr gerne kreativ, überrascht mit ausgefeilten Marketingideen oder liefert Material für Aktionen, Social-Media oder Website.
Sein charmanter Umgang mit Mitarbeitern und Kleinoden sucht seinesgleichen.

 

APLAWIA und Christian Müller: eine perfekte Liaison

Bernd: 
Man kann sich APLAWIA ohne dich kaum vorstellen, seit wann bist du Teil des Teams? 

Christian: 
Ich bin seit 2017 hier.
Die Grundidee des Vereins, Langzeitarbeitslose durch Vermittlung von Arbeitserfahrung und Berufspraxis bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, begünstigt natürlich eine hohe Fluktuation. Von daher kommt mir diese Zeit sogar etwas länger vor.
 

Bernd: 
Wie bist du damals zu APLAWIA gekommen? 

Christian:
Ich war ursprünglich gelernter Industriekaufmann, konnte aber nach meiner Ausbildung zunächst keinen Arbeitgeber finden und verdingte mich als Popcornbäcker und Reinigungskraft bei einem regionalen Großkino.
Aus gesundheitlichen Gründen musste ich das Aufgeben und bin so über zehn Jahre bei einer Vielzahl von Branchen und Arbeitgebern in der Gebäude- und Industriereinigung gewesen.
Irgendwann packte mich aufgrund mangelnder Personalwertschätzung in der Reinigungsbranche der Ehrgeiz und ich nahm mir vor, mehr aus meiner Ausbildung zu machen.
Das J
obcenter kam mir mit passenden Fortbildungen entgegen. Ich hatte den Plan gefasst, Praktika zu machen, bis eine Firma meine Qualitäten wertschätzen würde.
Ich machte ein Praktikum bei APLAWIA und unterstützte das Team „Soziales“. Man gab mir die Chance, die Kundenumfrage und deren Auswertung zu überarbeiten.
Das kam so gut an, dass man mir tatsächlich ein Jobangebot machte.
Ich hatte gleich beim ersten Praktikum eine Firma gefunden, die meine Arbeit wertschätzte: APLAWIA!

Bernd:
Du warst schon in einigen Bereichen bei APLAWIA tätig…

Christian:
Das stimmt.
Nach meinem Praktikum war ich teilzeitig im Büro tätig, teilweise unterstützte ich das Kassen-Team. Nach einer gewissen Zeit wurde ich sogar vertretungsweise zur Kaufhaus-Team-Leitung. Irgendwann wurde das Ganze etwas zu viel und ich wurde auf eigenen Wunsch der erste Mitarbeiter im Kaufhausbereich auf Teilzeitbasis.
2019 standen dann bei APLAWIA einige Umstrukturierungsmaßnahmen an.

Das macht Christian Müller heute bei APLAWIA

Bernd:
Diese Umstrukturierungsmaßnahmen waren dann der Startschuss zu den Tätigkeiten, die du heute machst.
Wie ist es dazu gekommen und wie sieht dein Tätigkeitsfeld heute aus?

Christian:
Das war 2019 und im Zuge der Umstrukturierung bekam ich eine Art Spezialaufgabe: unseren eBay-Shop.
Dieser war einige Zeit vernachlässigt worden und die frühere eBay-Abteilung wurde aus Kostengründen nahezu eingestellt. Doch der eBay-Account war noch da und der Shop hatte sich eine gute Reputation erarbeitet.
Von der Geschäftsleitung wurde mir weitgehend freie Hand gelassen und so konnte ich einen großen Beitrag dazu leisten, die eBay-Abteilung neu aufzubauen:

  • neue Büroflächen
  • Einrichtung professionell ausgestatteter Produkt-Fotografie-Ecken
  • neue Lagerflächen für Kleinteile
  • Platz im Lager für größere Teile
  • Inzwischen ist aus der eBay-Abteilung das Online-Team entstanden und auch die Aufgaben sind längst nicht mehr auf das Thema eBay beschränkt. Wir haben einen Online-Shop, der vor allem als aktuelles Schaufenster für unsere Kunden dient, wir arbeiten Verkaufs-Aktionen aus, bespielen unsere Social-Media-Kanäle, machen Job-Recruiting und kümmern uns sowohl technisch als auch inhaltlich um unsere Website.

Dadurch hat sich auch mein Tätigkeitsfeld stark erweitert. Ich kümmere mich weiterhin um eBay, mache aber auch Werbung, erstelle Marketing-Konzepte und führe Produkt-Recherchen durch.

 

Motivation ist alles!

Bernd:
Was motiviert dich bei deiner Arbeit bei APLAWIA besonders?

Christian:
Besonders motivieren mich der Umgang mit den Preziosen, die ich hier tagtäglich zu sehen bekomme, meine Arbeit im Online-Team, die gelebte Nachhaltigkeit bei APLAWIA und unsere zufriedenen Kunden.

Klar ist es manchmal schwierig, gut gelaunt und motiviert zu bleiben, wenn Dinge nicht so laufen, wie man sich das vorstellt:

  • Ungünstig verlaufende Recherchen, die sich aufwendiger gestalten, als gedacht und nicht das Ergebnis liefern, das man sich gewünscht hatte. Zum Beispiel, wenn sich der Markt für bestimmte Produkte ungünstig verschoben hat.
  • Hochwertige Produkte, die eigentlich einen hohen Marktwert hätten, die Funktions- oder VDE-Prüfung aber nicht bestehen.
  • Schwierig handhabbare Produkte, die einen hohen Lager- und Versandaufwand bedeuten und trotz ihrer Wertigkeit nur schwer an den Kunden zu bringen sind.

All diese Mühen sind aber gerechtfertigt und verschmerzbar, wenn ich den nachhaltigen Erfolg unseres eBay-Shops betrachte:

  • Einmalige Besonderheiten, Antiquitäten und Designerstücke können wir zu fairen Preisen überregional anbieten und unseren Kunden damit eine Freude machen.
  • Die generelle Kundenzufriedenheit im hohen neunzigprozentigen Bereich, insbesondere aber vor allem einzelne Nachrichten zufriedener Kunden.
  • Die Gewissheit, APLAWIA insgesamt mit eBay eine finanzielle Stütze sein zu können.

Außerdem motiviert mich der Wille, insgesamt die Qualität und Effizienz meiner Arbeit und der Arbeit im Online-Team verbessern zu können.
Und ich liebe es, mich an neuen Dingen zu versuchen. Seit kurzem arbeiten wir beim Job-Recruiting sehr erfolgreich mit Chat-Bots, die den Bewerbungsprozess sowohl für uns, als auch für den Bewerber vereinfachen.
Mein Kollege hat da bereits einiges auf die Beine gestellt und auch ich war in diesen Prozess involviert.
Die Leser dürfen gespannt sein, was ich mir diesbezüglich erarbeitet habe und in unsere neugestaltete Website einbauen möchte.

Nachhaltigkeit liegt Christian Müller besonders am Herzen

Bernd:
Wie wichtig ist dir das Thema Nachhaltigkeit und wie kannst du mit deiner Tätigkeit bei APLAWIA dazu beitragen?

Christian:
Das Thema Nachhaltigkeit ist eines, das mir ganz persönlich unter den Nägeln brennt:

  • Ich lebe vegan.
  • Seit 2018 bin ich E-Fahrzeug-Fahrer.
  • Privat engagiere ich mich als Aktivist in den Bereichen Umwelt, Antifaschismus und Legalisierung.

Jedes Jahr verliert unsere Erde ein großes Stück ihrer grünen Pflanzendecke, also sozusagen ihrer „Haut“; von der; mit der wir aber leben sollten.
Gerade jüngeren Generationen wird immer klarer, dass wir das Leben auf unserem Planeten zunehmend gefährden und auf eine globale Krise unüberschaubaren Ausmaßes zusteuern.

Der APLAWIA e.V. ist in seiner Gesamtheit ein Vorzeigebetrieb in Sachen Nachhaltigkeit:

  • Fachgerechte Entsorgungen
  • Ökologische Reinigung
  • die Verwertung all der Dinge, die zu schade zum Wegwerfen sind, im Kaufhaus

Und das sind ja nur Beispiele aus dem Bereich Umwelt und Wirtschaftlichkeit, den sozialen Aspekt, Menschen wieder in Arbeit zu bringen, darf man da nicht vergessen.

Dabei ruhen wir uns aber nicht auf unseren Lorbeeren aus. Wir verfeinern und forcieren unsere Nachhaltigkeit mit jedem Schritt: Qualitätsmanagement und Ökozertifizierung haben wir uns auferlegt, um dies für uns zu einer Verpflichtung zu machen und voranzutreiben, und daher ist für uns die ökologische und nachhaltige Variante bei Entscheidungen auch stets die näherliegende. Unsere Projekte, Aktionen und Betriebsprozesse spiegeln das auf allen Ebenen wider.
Folgerichtig hat APLAWIA auch den
Gründungs- und Aufnahmeprozess des Re-Use-Dachverbandes für Gebrauchtwarenhäuser in Deutschland bestanden.

Auf meinen eigenen Arbeitsbereich bezogen, möchte ich aber noch einen weiteren Punkt ins Spiel bringen:
Es tauchen hier immer wieder einzigartige Artefakte auf, die durch meine Mithilfe der Gesellschaft erhalten bleiben können. Auch das ist Nachhaltigkeit.

 

Gedanken, Ideen & Visionen

Bernd:
Was könnte APLAWIA deiner Meinung nach noch verbessern?
Wohin könnte die Entwicklung gehen?

Christian:
Eigentlich ist die Aplawia im wirtschaftlichen Sinne reif, eine Verankerung durch „Zellteilung“ durchzumachen und vielleicht sind bisherige Scherze unter uns Kollegen über etwaige zu eröffnende Filialen in anderen Städten vielleicht irgendwann kein Scherz mehr?

Verbesserungen und Visionen fallen mir als kreativem Mitarbeiter immer wieder ein, oft mehr, als spontan umsetzbar sind:

  • Ausschöpfung des Photovoltaik-Potentials im Parkplatz- und Eingangsbereich
  • eine völlig elektrifizierte Fahrzeugflotte
  • Nutzung des Potenzials als großes Kaufhaus, die Kunden-Interaktion zu verbessern:
    Verbindung von Einkauf, Unterhaltung, sozialer Geselligkeit … hier sind viele Dinge möglich, die man mit Hilfe von Vor-Ort-Aktionen und Einbindung von Social-Media erreichen könnte.

An der Umsetzung und Realisation dieser Ideen und an unserer stetig verbesserten Nachhaltigkeit arbeiten wir natürlich jetzt schon und sind voller Vorfreude darauf, wenn die nächsten Meilensteine mit unseren Kunden und Partnern erreicht und gefeiert werden können.

Bernd:
Vielen Dank für das Gespräch!

 

Mehr von uns

Du möchtest wissen, was wir bei Aplawia e.V. sonst noch alles machen? Dann sieh dich doch auf unserer Website um, dort findest du alle Infos zu uns, was wir tun und wofür wir stehen:

https://aplawia.de/wir-ueber-uns/

Oder folge uns auf Facebook, um dich über unsere Rabattaktionen auf dem Laufenden zu halten:

https://www.facebook.com/Aplawia

 

Freitags-Blog: APLAWIA ganz persönlich – Wolfgang Haupt (VDE-Tester) im Interview

Freitags-Blog: APLAWIA ganz persönlich – Wolfgang Haupt (VDE-Tester) im Interview

Wolfgang Haupt beim VDE-Test

In unserer Reihe APLAWIA-Freitags-Blog plaudern wir aus dem Nähkästchen und gewähren Euch exklusive Einblicke hinter die Kulissen unseres Vereins. Wir widmen uns dem Thema Nachhaltigkeit und beschäftigen uns mit Themen und Menschen unserer Region. 

Dieses Mal haben wir Wolfgang Haupt (82) im Interview.

 

Das ist Wolfgang Haupt 

Geht es um das Thema Technik, ist Wolfgang Haupt der Mann der Stunde.
Als externer Dienstleister kommt er regelmäßig mittwochs zu uns, um sowohl in seinem kleinen Kämmerchen im Büro des Online-Teams, als auch im gesamten Kaufhaus und Lager VDE-Tests durchzuführen und Geräte auf ihre Funktion zu überprüfen.
Mit Herrn Haupt kann man tolle Fachgespräche führen, bei denen seine jahrzehntelange Erfahrung und sein Humor zum Tragen kommen. 

Wolfgang Haupt ist Radio- und Fernseh-Meister und hatte lange Zeit in Kitzingen einen eigenen Elektroladen, der insbesondere auf Unterhaltungselektronik spezialisiert war. Einer der frühen Trends, die Thema im Laden waren, ist der CB-Funk. Inzwischen ist Herr Haupt in Rente.

Das Interview wurde am 23.08.2023 von Bernd Marquard (Redakteur im Online-Team) geführt.

 

So kam er zu APLAWIA 

Bernd: 
Obwohl du kein fester Mitarbeiter beim APLAWIA e.V. bist, gehörst du hier quasi zum Inventar.
Wie bist du zu APLAWIA gekommen? 

Wolfgang: 
Dass ich zu APLAWIA gekommen bin, war reiner Zufall. Ich bin als Kunde hier gewesen und hatte mich eigentlich für einen Plattenspieler interessiert. Im Gespräch mit einem Mitarbeiter des Verkaufsteams kamen wir darauf, dass ich von Technik was verstehe.
Auf die Frage, ob ich Interesse hätte, bei APLAWIA mitzuhelfen, musste ich nicht lange nachdenken und habe sofort zugesagt.
Einfach weil mich das Thema Technik so unheimlich interessiert.

 

Der VDE-Test 

Bernd: 
Was sind deine Aufgaben und kannst du unseren Lesern erklären, was ein VDE-Test ist? 

Wolfgang: 
Als Radio- und Fernsehmeister und aufgrund meiner langen Erfahrung bringe ich viele Eigenschaften mit, die ich hier einbringen kann.
Ich kenne mich nicht nur mit der Handhabung neuer Geräte aus, sondern weiß auch mit alter Technik umzugehen, weil ich alle diese Zeiten im Leben durchlaufen habe.
Ich kenne typische Fehler, Stärken und Funktionen. 

Wir bekommen die Geräte rein und geben sie nicht einfach an den Endverbraucher weiter. Der Kunde soll ja die Sicherheit haben, dass von Geräten keine Gefahr ausgeht und wissen, dass die Funktionen in Ordnung sind.

Beim VDE-Test arbeite ich mit einem sehr hochwertigen Messinstrument, um die Werte zu überprüfen. Alles wird niedergeschrieben, dokumentiert und abgeheftet. 
Ist alles in Ordnung, bekommen die Geräte eine VDE-Prüfplakette. * 

 

Thema Nachhaltigkeit 

Bernd: 
Gerade deine Arbeit leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit. 
Wie siehst du das Thema? 

Wolfgang: 
Nachhaltigkeit ist mir besonders wichtig! 
Manchmal sieht man leider von außen betrachtet nicht so genau, was APLAWIA alles anbietet. 
APLAWIA sollte nie versäumen, den Kunden klarzumachen, was es bedeutet, hier einzukaufen. Die Geräte werden nicht gleich aus dem Kreislauf entfernt, was der Gesellschaft einen immensen Vorteil bringt: 

  • der Aufwand für das Recyclen entfällt für viele weitere Jahre 
  • die Ressourcen für das Herstellen neuer Waren werden geschont 
  • kein neues Plastik, keine Gefahr von Kinderarbeit, kein Produzieren neuer Gifte 
    oder alle möglichen anderen Nachteile, die beim Herstellen neuer Geräte auftreten können

Ein Aufruf 

Bernd: 
Möchtest du unseren Lesern noch etwas mitteilen? 

Wolfgang: 
Ja, mein Aufruf wäre, nachzudenken. 
Sich bei jedem Einkauf zu fragen, muss ich die Ware unbedingt neu kaufen, oder bekomme ich sie preisgünstig, umweltschonend auch gebraucht zum Beispiel bei APLAWIA und kann sie so dem Kreislauf erneut hinzufügen. 
Ich sehe hier eigentlich nur Vorteile, für die Sicherheit, die Umwelt und den Geldbeutel. 

Bernd: 
Vielen Dank für das Interview 
 

* Alle Geräte durchlaufen einen Funktionstest, der je nach Warenwert und Test-Möglichkeit durchgeführt wird. Nicht alle Geräte bekommen einen VDE-Test. 
Kunden haben bei technischen Geräten prinzipiell zwei Wochen Zeit, die Ware umzutauschen. 

Mehr von uns

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https://aplawia.de/wir-ueber-uns/

Oder folge uns auf Facebook, um dich über unsere Rabattaktionen auf dem Laufenden zu halten: https://www.facebook.com/Aplawia

Auf der Suche nach Schnäppchen und Schätzen aus jedem Bereich? Dann sieh dir unseren Shop auf eBay an:

https://www.ebay.de/str/aplawia

Oder bist du an echten Mid-century- & Vintage-Möbeln interessiert? Dann schau doch bei unserem anderen eBay-Shop vorbei:

https://www.ebay.de/str/beautyofthepast

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